Mein Weg
Stephan Nagel

Aus diesen Gründen liebe ich meine Arbeit…

Es gibt so viel Schönes in unserer Welt. Auch, wenn ich das selbst nicht immer sehen kann. Es gibt allerdings auch genügend Aspekte, die angegangen werden sollten, damit unsere Welt besser werden kann.

Über viele Jahre war das einer der Gründe, der mich zurückgehalten hat das zu tun, was ich in meinem Leben machen sollte und in meinem tiefsten Inneren bereits seit langer Zeit wusste. Ich konnte mich einfach nicht für eine Sache entscheiden. So viel Ungerechtigkeit um mich herum und so viele Ideen in meinem Kopf, kombiniert mit der Angst vor dem Ungewissen waren keine gute Kombination und haben mich in der Passivität gefangen gehalten.

Es bedurfte eines langen, teils schmerzhaften Prozesses, um die Kraft und die Überzeugung zu erlangen meinem Weg zu folgen. Und diesem, mit allen meinen Fehlern und Unzulänglichkeiten, aber, und vor allem, meinen Stärken, Werten, Hoffnungen und Zielen, zu begehen.

Dieser Prozess hat mir gezeigt, wie schön das Leben ist, wenn man Ja zu sich selbst sagt. Das spüren dann auch die Menschen um mich herum. In meiner Arbeit sehe ich es zumeist in den Augen meiner Klienten und Workshopteilnehmer. Wenn diese wieder anfangen zu funkeln, wie wir es von Kindern kennen, fühle ich mich in meiner Arbeit bestätigt. Dann fühle ich mich gut, strotze voller Kreativität und Energie und weiß: Ich folge meinem Weg.

Ich möchte jedem Menschen dabei helfen seinen/ihren Weg zu finden und dieses innere Strahlen zu Tage zu fördern, finden und zu stärken.

Und jetzt lade ich dich zu einem kurzen Experiment ein. Schließe deine Augen und stelle dir vor, dass alle Menschen um dich herum zufrieden und glücklich sind und sie Rücksichtnahme, Unterstützung und Freundlichkeit erfahren. Wie fühlt sich das an? Was wäre unsere Welt dann für ein Ort?

Ich glaube ein Besserer. Und deswegen mache ich, was ich mache.

Das bin ich…

Ich denke viel. Manchmal zu viel. Wenn die Gedanken nicht zielgerichtet sind, drehen sie sich oft im Kreis. Und die Gedanken, die dann kommen sind selten positiver Natur und es entsteht ein Teufelskreislauf an dessen Ende ich mich niedergeschlagen fühle. 

Das war meine Welt bevor ich 22 Jahre alt war. Und dann fiel ich in ein Loch, das so tief war, dass es ein ganzes Jahr benötigte, um an einem Punkt anzugelangen, über das, was passiert war, reflektieren zu können. Das war keine schöne Zeit, aber sie hat mich nachhaltig geprägt. Jetzt bin ich dankbar dafür. Die erste Frage, die damals in meinen Kopf schoss, war: Was kann ich tun, damit so etwas nicht wieder passiert? 

Dieser Gedanke war der Start einer Reise, die noch lange nicht zu Ende ist. In dieser Zeit habe ich sehr viel über mich gelernt. Ich war sehr ehrlich zu mir, was Überwindung gekostet hat und nicht immer einfach war. Ich habe meine Stärken kennengelernt und ich hatte eine klarere Vorstellung wie mein Leben aussehen soll. Diese Erfahrung hilft mir in meinen Gesprächen mich in die Lage meines Gegenübers zu versetzen.

Leistung ist immer ein Thema in meinem Leben. Ich war auf einer Sportschule mit extra Training und habe lange für einen sehr guten Fußballverein gespielt, als ich jung war. Mein Masterstudium war ein Doppelmaster, in dem viel verlangt wurde. Von den Professoren und auch meinen Kommilitonen. Danach ging es dann ab zu einer großen Beratungsfirma. Kurz und knapp, alles Umfelde, in denen Leistung erwartet wird und in denen ein gewisser Konkurrenzkampf herrscht. Diese Erfahrungen haben mich auf verschiedenste Art geprägt. Ich habe gemerkt, dass ich gut mit Druck und Stress umgehen und, in diesen Phasen, sogar Kräfte freisetzen kann. Ich habe aber auch gemerkt, wie es mich und meine Mitmenschen belastet. In meiner Zeit bei der Beratungsfirma und meiner Arbeit als Facilitator habe ich einiges über Führung gelernt und weiß, in welch schwieriger Position sich eine Führungskraft oft befindet.

Ich habe auf mehreren Konferenzen mit Klein- und Großgruppen gearbeitet und eine Vielzahl von Teamtrainings und Soft-Skill Trainings entwickelt und durchgeführt. Zudem habe ich eine große internationale Leadership Konferenz geleitet und dabei mit meinem Trainerteam virtuell als auch physisch zusammengearbeitet. Während meiner Zeit bei der Beratungsfirma wurde ich zum Design Thinking Coach und zum Mindfulness Coach ausgebildet und habe in mehreren Trainings meine Kollegen und Kolleginnen aus aller Welt trainiert.

Als Coach der Positiven Psychologie habe ich mit vielen Klienten gearbeitet und, weil es mir wichtig ist etwas zurückzugeben, arbeite ich als Coach für die Non-Profit ProjectTogether.

So wachse ich…

Mein Wunsch mich selbst und andere besser zu verstehen bedeutet, dass ich nie aufhören werde mich weiterzubilden. Da ich mich konstant verändere und die Welt sich auch, bedeutet Stillstand im wahrsten Sinne Rückschritt. Das kommt für mich nicht in die Tüte =).

Ich habe eine Train-the-Trainer Ausbildung (AIESEC), eine Mindfulness Ausbildung (Potential Project), eine Design Thinking Ausbildung (Accenture) und eine Coaching Ausbildung in Positiver Psychologie (Deutsche Gesellschaft für Positive Psychologie) basierend auf dem systemischen Coachingansatz. Meine nächste Ausbildung steht auch schon fest, und wird eine Trainerausbildung in Positiver Psychologie werden.

Des Weiteren bin ich ein Bücherwurm. Ich lese sehr viel, um mich mit den neuesten Erkenntnissen aus der Wissenschaft zu versorgen und um meinen Horizont zu erweitern. Dabei nehme ich mir viel Zeit, um über mich, meine Gedanken und mein Verhalten zu reflektieren. Außerdem schaue ich, wie ich neue Erkenntnisse und neues Wissen anwenden kann. Dazu experimentiere ich gerne und bin mein eigenes Versuchsobjekt. Nur über meine eigenen Erfahrungen bin ich in der Lage wirklich Auskunft geben zu können. Über gewisse Methoden und wie diese funktionieren und was zu beachten ist. Das liegt mir besonders am Herzen, da ich es nicht mag etwas zu “lehren”, dass ich noch nie selbst erfahren habe.

Gerne können wir gemeinsam schauen, was für ein Experiment für dich/euch Sinn macht.